Arbeitsgebiet




Die Erde mit ihren Teilsystemen (feste Erde, Ozeane, Atmosphäre, Hydrosphäre, Kryosphäre, ...) und deren Wechselwirkungen stellt ein äußerst komplexes System dar. Das Arbeitsgebiet "Geodätische Erdsystemforschung" befasst sich mit existierenden und innovativen boden-, flugzeug- und satellitengestützen geodätischen Verfahren, mit der Kombination und Integration dieser Beobachtungstechniken, mit der Extraktion und Separation von Signalen und mit Aspekten der regionalen und globalen Modellierung des Systems Erde (Deformation der Erde, Erdrotation, Massentransport, Massenverteilung, ...).


Derzeit laufen Arbeiten in den u.a. Bereichen

  • Verbesserte Modellierung von Ozeantiden, Ozeanmassen- und Ozeanbodendruckvariationen mit Hilfe von Schwerefelddaten, Satellitenaltimetrie, GPS-Zeitreihen; Kombination von geodätischer Datenanalyse und Modellierung; Signalseparation und De-Aliasing;
  • Verständnis von globalen und regionalen Meeresspiegeländerungen; Eismassenbilanz und Fingerprints in ozeanographischen und geodätischen Daten
  • Validierung und Kalibrierung von hydrologischen Speichervariationen mit Hilfe von Schwerefelddaten
  • Verständnis von geodynamischen Prozessen (Glazialisostatische Ausgleichsbewegungen, Erdbeben) mit Hilfe von Schwerefelddaten

DFG-Schwerpunktprogramm

Bei der Professur APMG liegt die Koordination des DFG-Schwerpunktprogramms 1257 "Massentransporte und Massenverteilungen im System Erde". Ansprechpartner sind Jürgen Kusche und Annette Eicker. Link: www.massentransporte.de